„Niederösterreich ist und bleibt das Pendlerland Nummer eins – sowohl mit dem Auto als auch mit den Öffis. Wir verzeichnen jeden Tag knapp 1,3 Millionen Pendelbewegungen und damit mehr als jedes andere Bundesland. Als Flächenland sind wir auf schnelle Verbindungen und verlässliche Infrastruktur angewiesen. Wir können uns heute bereits auf ein dichtes Netz an Straße, Bus und Bahn verlassen. Das bedeutet aber auch, dass dieses regelmäßig saniert werden muss. Damit wird in Wirklichkeit auch in die beste Zukunft unserer Kinder investiert“, betonen LAbg. Josef Edlinger und LAbg. René Lobner unisono.
145 Millionen Euro für die Sanierung der Donaubrücke Stein-Mautern – Projekt nun Priorität
„Die Donaubrücke Stein-Mautern ist am Ende ihrer Lebenszeit angekommen – mit der Sanierung verlängern wir sie jetzt. Seit mehr als 500 Jahren gibt es eine Brücke an dieser Stelle zwischen den beiden Orten Stein und Mautern an der Donau. Zuerst als Holzbrücke, die 400 Jahre lang bestand. Ab 1893 wurde sie schließlich durch eine stählerne Fachwerksbrücke ersetzt. In den letzten Kriegstagen 1945 wurde die Donauquerung jedoch teilweise zerstört und anschließend wiederhergestellt – seither wurde sie mehrmals saniert. Mit dem 145 Millionen Euro-Projekt wird sie nun ein weiteres Mal umfassend instandgesetzt“, so LAbg. Josef Edlinger aus dem Bezirk Krems. Er betont weiter: „Brücken symbolisieren Verbindung zwischen Trennendem und Verständigung zwischen zwei Seiten. Und auch in der Vorbereitung auf dieses Projekt war der Ausgleich zwischen verschiedenen Gruppen ganz wichtig. Nicht nur verschiedene Fachabteilungen und zwei Städte sind beteiligt, sondern aufgrund der Lage auch das UNESCO-Welterbe Wachau. Und als denkmalgeschütztes Objekt ist die Renovierung der Brücke bereits von vornherein besonders herausfordernd. Das führt schließlich zu den vergleichsweise hohen Kosten – die aber notwendig sind, um allen Vorgaben Rechnung zu tragen. Dank der Ersatzbrücke ist eine möglichst ungestörte Überfahrt auch während der Sanierungsarbeiten möglich. Trotz unseres Sparzwanges halten wir an diesem wichtigen Projekt fest und erklären es im NÖ Landtag zu einer Priorität in der Umsetzung.“
Sanierung der S-Bahn-Stammstrecke in Wien muss im Sinne der Pendlerinnen & Pendler ablaufen
„Die Modernisierung der S-Bahn-Stammstrecke durch Wien ist zweifelsfrei wichtig für die Pendlerinnen und Pendler in Niederösterreich. Mehr Zugangebote, kürzere Takte und mehr Zuverlässigkeit für unsere Landsleute werden gute Ergebnisse sein. Aber: Während der Bauphase muss alles dafür getan werden, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Deshalb fordern wir alle Beteiligten auf, Fehler zu verhindern. Notwendig sind zeitgerechte Information, passende Alternativangebote und eine rasche Umsetzung. Klappt alles nach Plan, wird der Öffentliche Verkehr in der Ostregion langfristig weiter an Qualität gewinnen. Im NÖ Landtag haben wir unserer Position hier klaren Nachdruck verliehen. Wir werden weiter wachsam bleiben, ob die Sanierung im Sinne unserer Pendlerinnen und Pendler abläuft“, so LAbg. René Lobner aus dem Bezirk Gänserndorf.