KO Hackl: Debatte zum Gesundheitsplan 2040+ zeigt, alle sind sich einig – es kann im Gesundheitsbereich kein Weiter wie bisher geben

Reform ist unumgänglich, Aktionen der Grünen führen lediglich zu Verunsicherung von Personal sowie Patientinnen und Patienten

„Mit dem Gesundheitsplan 2040+ liegt ein umfassender Plan am Tisch, unsere hervorragende Gesundheitsversorgung in allen Landesvierteln langfristig zu sichern. Wir befinden uns jedoch an einem Scheideweg: Konzepte der Vergangenheit wurden durch den technischen Fortschritt und die Alterung unserer Gesellschaft überholt. Als gewählte Politikerinnen und Politiker tragen wir Verantwortung. Und das bedeutet auch, im ersten Moment unpopuläre Maßnahmen zu setzen, wenn sie langfristig richtig sind. Denn jene, die täglich mit dem Gesundheitswesen zu tun haben, wissen: Ein Weiter wie bisher kann es nicht geben. Bis 2040 wird in Niederösterreich jede dritte Person über 65 Jahre alt sein. Damit verändern sich nicht nur die Patientinnen und Patienten und ihre Krankheitsbilder, sondern es betrifft auch das Gesundheitspersonal. Damit stehen uns Pensionierungswellen von medizinischen Fachkräften bevor, bei denen europaweit ein Mangel herrscht. Die Grünen kritisieren den Gesundheitsplan, um Verunsicherung weiter zu befeuern. Das ist enttäuschend – denn mit der Gesundheit unserer Landsleute spielt man nicht. Und sie verunsichern damit auch das Personal im Gesundheitswesen“, so Klubobmann Kurt Hackl anlässlich der gestrigen Debatte im NÖ Landtag zum Gesundheitsplan 2040+.

„Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter hat im Zuge des Gesundheitsplans 2040+ eine Beschäftigungsgarantie durch die Landesgesundheitsagentur erhalten. Warum? Weil wir in Zukunft händeringend um jede Fachkraft kämpfen werden müssen. In allen Bereichen. Gehalt alleine ist nicht die Lösung – wir zahlen schon heute den Ärztinnen und Ärzten im Bundesländervergleich die höchsten Gehälter. Erst letztes Jahr haben wir im NÖ Landtag mit einem Vollzeitbonus noch einmal nachgebessert“, erinnert Klubobmann Hackl und ergänzt: „Anreize für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ein gängiges Mittel, um sie an den Dienstgeber zu binden. Aktuell führen wir die Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen in ein neues Dienstsystem über und pragmatisieren sie dabei zum Teil, was die Bindung des Personals an das Land erhöhen soll. Damit zeigen wir: Das Land Niederösterreich ist und bleibt ein verlässlicher Dienstgeber. Wir werden und müssen in Zeiten von Pensionierungswellen in allen Bereichen des Öffentlichen Dienstes um jede Fachkraft kämpfen. Eines ist ganz sicher: Verunsicherungsaktionen wie jene der Grünen schaden am Ende der Gesundheitsversorgung, denn sie untergraben damit das Vertrauen sowohl von Personal als auch Patientinnen und Patienten. Unsere Weltanschauung unterscheidet uns hier von den Grünen: Wir wollen den Landsleuten Zuversicht und Mut machen – wir kämpfen jeden Tag für die beste Zukunft unserer Kinder.“