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Coronavirus: Erste Impfungen in Niederösterreich verabreicht

LH Mikl-Leitner: „Ein kleiner Stich mit großer Wirkung“

„Es ist ein ganz kleiner Stich mit einer ganz großen Wirkung, ein kleiner Stich an einem großen Stichtag für Niederösterreich und ganz Österreich“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner anlässlich der ersten Impfungen gegen das Coronavirus in Niederösterreich. Der Auftakt zur großen Impfkampagne fand im Landespflege- und Betreuungszentrum St. Pölten mit drei Bewohnerinnen sowie sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern statt, weitere Impfungen erfolgen heute noch im St. Pöltner Pflegeheim St. Elisabeth der Caritas.

Der Impfstoff sei „das größte Weihnachtsgeschenk“, hielt die Landeshauptfrau in ihrer Stellungnahme fest. „Ab morgen können insgesamt 1.500 Personen in 22 Landespflegeheimen sowie zwei privaten Heimen geimpft werden“, so Mikl-Leitner: „Dieser Wirkstoff kann Leben retten. Je mehr Menschen sich impfen lassen, desto schneller können die Maßnahmen, die uns alle einschränken, zurückgenommen werden“, appellierte Mikl-Leitner, „sich impfen zu lassen, um sich selber zu schützen und auch das Gesundheitssystem vor Überlastung zu schützen“. Sie selbst werde „mit gutem Beispiel vorangehen“, und sich impfen lassen, so wie es in den Impfphasen festgelegt sei.

„Wir schreiben in diesen Tagen Geschichte“, meinte Bundesministerin Klaudia Tanner. Das österreichische Bundesheer sei seit Beginn der Pandemie im Einsatz: „Auch jetzt sind wir zur Stelle, wenn es darum geht, zielgerichtet den Impfstoff an Ort und Stelle zu bringen“.

Den ersten Impfungen im Landespflege- und Betreuungszentrum St. Pölten wohnten neben Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Bundesministerin Klaudia Tanner auch die beiden Vorstände der Landesgesundheitsagentur Konrad Kogler und Helmut Krenn sowie der Direktor für Medizin und Pflege, Markus Klamminger, bei. Die Impfungen wurden von Karl Zwiauer, Mitglied das Nationalen Impfgremiums, verabreicht. Im Pflegeheim St. Elisabeth werden u. a. die beiden Landesrätinnen Christiane Teschl-Hofmeister und Ulrike Königsberger-Ludwig anwesend sein.

Ab Montag werden 1.500 Personen in 22 Landespflegeheimen sowie zwei privaten Heimen geimpft werden. Ab dem 12. Jänner werden Impfungen für das Personal im Gesundheitsbereich mit hohem Expositionsrisiko in Krankenhäusern, den Rettungsdienst und das testende Personal, mobile Gesundheitsdienste, Ordinationen bestimmter Fachrichtungen und Hochrisikogruppen bereitstehen.