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Ebner und Mold danken den vielen fleißigen Feuerwehrleuten

Bisher 11 Millionen Euro an Mehrwertsteuer-Rückvergütung für NÖ Feuerwehren

„Seit Jahresbeginn 2017 übernimmt das Land Niederösterreich die Mehrwertsteuer für Feuerwehrfahrzeuge. Bisher wurden 335 Fahrzeuge angeschafft, 11 Millionen Euro haben sich die Feuerwehren dadurch erspart. Niederösterreich ist das erste und nach wie vor das einzige Bundesland, das diese zentrale Forderung der Feuerwehren umgesetzt hat. Für Sicherheit in und Verbundenheit mit Niederösterreich leisten unsere Freiwilligen Feuerwehren einen unglaublich wichtigen Beitrag. Sie geben Sicherheit, weil sie für uns da sind, in schwierigen Situationen - sie schaffen Verbundenheit, weil sie dabei sind, bei allen Festen, Veranstaltungen und Aktionen in unseren Gemeinden“, informiert VPNÖ-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner.

99.000 Feuerwehrmitglieder in Niederösterreich

Franz Mold, Freiwilligen- und Katastrophenschutzsprecher sowie Bürgermeister von Zwettl: „Zwettl hat rund 11.000 Einwohner, jeder zehnte von ihnen engagieren sich in den 26 Freiwilligen Feuerwehren. Die 99.000 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden in den 1.714 niederösterreichischen Feuerwehren rückten letztes Jahr zu fast 4.000 Brandeinsätzen, 9.000 Verkehrsunfällen, 2.700 Menschenrettungen, 45.000 technische Einsätze und 15.000 Brandwachen aus. Dazu kommen 68.000 Übungen um auch im Ernstfall mit den Einsatzgeräten richtig umzugehen und schnell helfen zu können. „Ein wesentlicher Faktor in der Feuerwehrarbeit ist auch die Jugendarbeit. Fast 6.000 junge Mädchen und Burschen stehen in der Ausbildung, um bereits in jungen Jahren Kameradschaft, Einsatz und das Freiwilligenwesen kennenzulernen. Auch hier spielen die Feuerwehren im Land eine große Rolle im Sozialleben in den Gemeinden“.

160 Millionen Euro an Arbeitsstunden werden geleistet

„Der Einsatz der Feuerwehren ist von unschätzbarem Wert. 2018 leisteten die Feuerwehrmitglieder 7,9 Millionen Stunden im Rahmen ihrer Einsätze. Das entspricht einem Gegenwert von rund 160 Millionen Euro an Arbeitsstunden. Die Feuerwehrkameradinnen und -kameraden rücken zu 70.000 Einsätzen im Jahr aus – das bedeutet, dass im Schnitt alle 7,5 Minuten irgendwo in Niederösterreich eine Feuerwehr ausrückt. Dabei konnten im letzten Jahr 2.000 Menschenleben gerettet werden. Klar ist auch: Die Ausbildung der Kameradinnen und Kameraden spielt eine wesentliche Rolle für die Feuerwehren. Darum sind wir stolz darauf, dass wir in Tulln das modernste Feuerwehr- und Sicherheitszentrum Österreichs haben. Denn nur wer gut ausgebildet ist, kann sich und andere vor Gefahren schützen“, betont Ebner.

Erfolgreiche Einsätze trotz vielfältiger Herausforderungen

„Niederösterreich hat die meisten Wälder, den längsten Donauabschnitt, die meisten Autobahnkilometer, den größten Flughafen und die einzige Ölraffinerie Österreichs. Das heißt: Die Herausforderungen sind vielfältig und auch saisonal verschieden. Die extremen Wetterereignisse nehmen zu – erinnern Sie sich: Erst im letzten Winter gab es einen Rekordwinter mit Rekordschneehöhen. Hunderte Häuser wurden von den Kameradinnen und Kameraden dabei von den Schneemassen befreit. Bei solchen Einsätzen gibt es einen Zusammenhalt über die Region hinaus – zahllose weiterer Feuerwehren aus dem ganzen Land haben sich bei den Aufräumarbeiten beteiligt. Wir wollen ‚Danke‘ an die vielen fleißigen Feuerwehrleute sagen“, so Ebner und Mold abschließend.