Zum Inhalt springen

Gender Mainstreaming in Niederösterreich auf Kurs

NÖ eröffnet Chancen und vor allem: Gleiche Chancen für alle

NÖ ist ein Land, das seinen Landsleuten unglaublich viele Chancen eröffnet und vor allem auch: Gleiche Chancen für alle. Gerade, wenn es um Frauenpolitik geht, ist NÖ Vorreiter – beim Gender Mainstreaming sind wir auf Kurs, im Bundesländervergleich sogar auf Rekordkurs“, so VPNÖ-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner, die Landesleiterin der Wir Niederösterreicherinnen, Bundesrätin Doris Berger-Grabner und Bundesrätin Marlene Zeidler-Beck.

 

12,9 % Bürgermeisterinnen in NÖ - Platz 1 im Bundesländervergleich

„Verantwortlich dafür sind Vorbild-Frauen und Frauen-Organisationen, die sich für Frauen und aktive Frauenpolitik in NÖ einsetzen. Organisationen wie die Wir Niederösterreicherinnen, Frauen wie Johanna Mikl-Leitner als erste Landeshauptfrau Niederösterreichs und einzige Österreichs, Liese Prokop als erste Innenministerin aber auch die Mitglieder und Funktionärinnen der Wir Niederösterreicherinnen mit Doris Berger Grabner an der Spitze“, so Ebner. „Im Bundesland NÖ sind mehr Frauen politisch aktiv als in allen anderen Bundesländern. 12,9 % aller Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in NÖ sind weiblich. Insgesamt stellt die Volkspartei in NÖ 54 Bürgermeisterinnen, 86 Vize-Bürgermeisterinnen, 66 Stadträtinnen, 1.546 Gemeinderätinnen und 5.645 Kandidatinnen sind bei den Gemeinderatswahlen 2020 angetreten. Mit Bernadette Schöny stellen wir österreichweit die jüngste Bürgermeisterin. Und Helga Rosenmayer sowie Eunike Grahofer sind aktuell die einzigen Bürgermeisterinnen in Bezirkshauptstädten – beide von der Volkspartei NÖ“, betont der Landesgeschäftsführer. (Anteil der Bürgermeisterinnen pro Bundesland: 12,9 % Niederösterreich, 11,0 % Oberösterreich, 7,7 % Steiermark, 7,0 % Burgenland, 6,8 % Kärnten, 6,7 % Salzburg, 6,3 % Vorarlberg, 6,1 % Tirol – Quelle: Gemeindebund). 

Beim schließen der Gehaltsschere belegt NÖ Platz 2

„Unsere Aufgabe und unser Ziel ist es, diese Einkommensschere zu schließen. Frauen verdienen im Schnitt um 14 % weniger als Männer. Wenn wir uns den Bundesländervergleich ansehen, so kann man feststellen, dass wir in Niederösterreich zweitbestes Bundesland sind – trotzdem müssen Frauen 51 Tage sozusagen ‚gratis‘ arbeiten im Vergleich zu Männern. Mit dem Equal-Pay-Day wird jährlich auf diese Einkommensschere aufmerksam gemacht. In Niederösterreich war dieser Tag heuer am 20. Februar, während es im Bundesschnitt der 21. Februar ist. Die größte Einkommensschere weißt Vorarlberg mit aktuell 23,3 Prozent auf. Dort verdienen Frauen sozusagen erst ab dem 26. März – also einen ganzen Monat später als in Niederösterreich“, so die Bundesrätin Doris Berger-Grabner. (Gender-Pay-Gap pro Bundesland: 85 Tage Vorarlberg, 71 Tage Oberösterreich, 68 Tage Tirol, 63 Tage Steiermark, 63 Tage Salzburg, 55 Tage Burgenland, 55 Tage Kärnten, 51 Tage Niederösterreich, 18 Tage Wien – Quelle: Statistik Austria).
 

Internationaler Frauentag weist auf Anliegen von Frauen hin
„Am 8. März, begehen wir wieder den internationalen Frauentag, um auf die Anliegen von Frauen hinzuweisen. Auch wenn wir schon viel erreicht haben, gibt es in jedem Fall noch viel zu tun. Wir sind noch nicht am Ziel und werden so lange hartnäckig, zielstrebig und mutig weiter an der Gleichstellung zwischen Frau und Mann arbeiten. Wir von den ÖVP Frauen – von den „Wir Niederösterreicherinnen“ – werden sicher nicht müde, dafür auf allen politischen Ebenen einzutreten“, so Berger-Grabner.
 

Seit 1. Jänner in Kraft: Gesetzespaket gegen Hass im Netz
„Ein Meilenstein der erst im letzten Jahr beschlossen wurde und mit 1. Jänner 2021 in Kraft getreten ist, ist das Gesetzespaket gegen Hass im Netz. Damit sollen künftig Beschimpfungen, Verleumdungen, Hetze gegen Minderheiten und andere rechtswidrige Inhalte im Internet zurückgedrängt werden. Vor allem geht es in diesem Paket darum, schneller handeln zu können und auch mehr Handhabe gegen große Plattformen zu haben. Weiters wurde damit auch der neue Straftatbestand „Upskirting“ eingeführt. Das alles führt zu einem stärkeren Persönlichkeitsschutz für uns Frauen“, so die Bundesrätin Marlene Zeidler-Beck.