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Rasche Hilfe um aus der Wirtschaftskrise zu kommen

Land NÖ hat 1,043 Milliarden Euro an Corona-Hilfen mobilisiert

Genau zwölf Wochen nach Beginn des Shutdowns der Republik hat Niederösterreichs Finanzlandesrat heute einen Überblick über die bisherigen Corona-Hilfen des Landes und einen Ausblick auf die kommenden Herausforderungen gegeben:

Die Wirtschaft in NÖ ist ins Rutschen gekommen, viele Existenzen sind davon betroffen. Das Land NÖ hat gemeinsam mit Partnern durch Pakete im Umfang von 1,043 Milliarden Euro rasch für Sicherungen gesorgt, die ein weiteres Abrutschen verhindert haben. Mit dem anstehenden Budgetbeschluss startenwir in die 2. Phase der Krisenbewältigung und machen uns auf den Weg unsere wirtschaftliche Stärke wiederzufinden. Der Weg zum Gipfel ist aber weit, er ist steinig und steil", betont Landesrat Ludwig Schleritzko.

Nachdem mit insgesamt 14 Paketen des Landes abseits der eigentlich Gesundheitsversorgung Pflegeleistungen sichergestellt, Unternehmen unterstützt und Familien entlastet werden konnten. Der Finanzlandesrat verwies etwa auf die Pakete zur 24-Stunden-Betreuung, die dem Land rund 6,4 Millionen Euro gekostet haben, den Breitband-Ausbau, das Tourismuspaket im Umfang von 22 Millionen Euro, die Hilfen für Familien durch 1.000 zur Verfügung gestellte Laptops oder das Ferienpaket um Gesamtausmaß von 5,5 Millionen Euro oder auch die Sicherstellung von Investitionen des Landes und damit 51.500 Arbeitsplätzen, wofür 250 Millionen Euro am Kapitalmarkt aufgenommen werden.

Nachdem wir raschest Hilfen sicherstellen konnten, geht es in den nächsten Monaten darum, bestens zu helfen. Wir müssen unsere Mittel, die auch nicht endlos verfügbar sind, gezielt einsetzen. Denn die Erholung wird laut Wirtschaftsforschern bis mindestens 2023 dauern“, führte LR Schleritzko aus.

Mit dem Basis-Budget für 2021, das ab nächstem Mittwoch im Landtag beraten wird, sind die Mittel sichergestellt, die dazu dienen, Menschen gesund zu halten bzw. zu machen, aber auch um Menschen in Beschäftigung zu halten und neue Chancen am Arbeitsmarkt zu geben.

Landesrat Schleritzko kündigte aber zugleich auch die Erarbeitung von zwei weiteren Budgets an. „Wir werden im Herbst Corona-Budgets für die Jahre 2020 und 2021 präsentieren, die zusätzliche Maßnahmen und neue Initiativen umfassen. Wir werden zur Erstellung dieser Budgets auch Inputs aus Wissenschaft und Forschung einarbeiten und Fachleute von außerhalb einbeziehen“, so der Finanzreferent des Landes. Ein Termin mit dem von ihm ins Leben gerufenen Finanzforum, das aus Experten verschiedenster universitärer und privater Einrichtungen besteht, ist für Anfang September angesetzt.