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Neue Strategie für Forschung, Technologie und Innovation

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: Land investiert 55 Millionen Euro bis 2027

Covid-19 bestimme die weltweite Themenlage, aber auch jene in Österreich und Niederösterreich, so die Landeshauptfrau: „Wir alle hoffen auf die Erkenntnisse der Wissenschaft.“ In Niederösterreich wolle man aber nicht nur in der aktuellen Krise, sondern auch in der täglichen Arbeit, „wenn es um die dynamische Weiterentwicklung unseres Bundeslandes geht“, auf Wissenschaft und Forschung setzen, betonte sie. Denn „wer heute in Wissenschaft und Forschung investiert, wird morgen wettbewerbsfähiger sein und neue Arbeitsplätze generieren können“, meinte Mikl-Leitner. Aus diesem Grund habe man nun eine neue FTI-Strategie entwickelt: „Als Basis für unsere weitere Arbeit.“

Die neue, bis 2027 laufende FTI-Strategie folgt auf jene von 2013 bis 2020 und verfolgt „eine ganz klare Vision“, so die Landeshauptfrau: Das Wissenschafts- und Forschungsland Niederösterreich soll noch spürbarer werden – sowohl international als auch regional. Um diese Vision umzusetzen, wolle man die Forschungsaktivitäten in Niederösterreich noch weiter ausbauen und noch mehr Forscherinnen und Forscher nach Niederösterreich holen, man wolle die Forschungsquote weiter erhöhen und den wissenschaftlichen Nachwuchs stärken.

Als besondere Schwerpunkte von Wissenschaft und Forschung skizzierte die Landeshauptfrau die Themenbereiche Gesundheit und Ernährung; Klimawandel, Umwelt und Nachhaltigkeit; Digitalisierung und Robotik sowie Gesellschaft und Kultur. Man setze dabei auf sechs Fördermaßnahmen: die so genannten „FTI-Partnerschaften“, Stiftungsprofessuren, Förderungen für Infrastruktur, Nachwuchs-Förderung etwa durch Unterstützung von wissenschaftlichen Arbeiten sowie die Förderschienen „FTI-Projekte“ und „FTI-Citizen-Science-Projekte“. Für all diese FTI-Fördermaßnahmen werden im Zeitraum bis 2027 insgesamt 55 Millionen Euro zur Verfügung stehen, kündigte Mikl-Leitner an. Die Abwicklung der Förderungen soll durch eine neue Gesellschaft für Forschungsförderung „einfach, effizient und transparent“ erfolgen, betonte sie.