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NÖ Land mit höchstem Einkommen und niedrigster Armutsgefährdung

Liegen in zentralen Lebensbereichen an der Spitze im Bundesländervergleich

„Niederösterreich liegt in zentralen Lebensbereichen unserer Landsleute an der Spitze im Ländervergleich. Wir in NÖ haben eine niedrigere Armutsgefährdung, haben das höchste Einkommen und es ist gleichmäßiger verteilt, leben mehr im Eigentum und günstiger als in den meisten anderen Bundesländern. Die Zahlen der EU-SILC Studie 2017-2019 sind das beste Zeugnis für unsere Arbeit im Land“, so VPNÖ-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner und Sozialsprecher und Landtagsabgeordneter Anton Erber. Für die Studie wurden knapp 6.000 österreichische Haushalte befragt. Sie wurde am 28.5.2020 durch die Statistik Austria veröffentlicht.

Niedrigste Armutsgefährdung bei Haushalten und jungen Leuten
„10 Prozent der niederösterreichischen Haushalte sind armutsgefährdet, das ist der niedrigste Wert unter den neun Bundesländern – der Bundesschnitt liegt bei 14 Prozent. Die Armutsgefährdung bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 24 Jahre ist mit 11 Prozent auf dem niedrigsten Niveau, der bundesweite Schnitt liegt bei 17 Prozent – in Wien sind es sogar 30 Prozent“, so Ebner.

80 Prozent der NÖ Haushalte fallen in die mittlere Einkommenskategorie
„Mit 46.542 Euro haben die niederösterreichischen Haushalte ein so hohes Einkommen, wie in keinem anderen Bundesland – das bedeutet, ein blau-gelber Haushalt hat 1.044 Euro mehr Einkommen als ein Haushalt im zweitplatzierten Oberösterreich und 3.093 Euro mehr als ein durchschnittlicher österreichischer Haushalt. Da in den verschiedenen Bundesländern sich die Haushaltsgrößen unterscheiden, kennen Statistiker das ‚äquivalisierte Haushaltseinkommen‘ um die Haushalte auch in ihrer Größe vergleichbar zu machen – auch hier ist Niederösterreich mit einem errechneten durchschnittlichen Haushaltseinkommen in Höhe von 29.433 Euro an der Spitze im Bundesländervergleich – 1.436 Euro mehr als der Bundesschnitt in Höhe von 27.997 Euro. Die Haushaltseinkommen in Niederösterreich sind auch gleichmäßig verteilt – dabei wird in drei Einkommenskategorien unterschieden: Niedrige Einkommen, also 60 Prozent des Durchschnitteinkommens, mittlere Einkommen, das sind mehr als 60 bis 180 Prozent des Durchschnitts und hohe Einkommen – also alle Haushalte, die mehr als 180 Prozent der durchschnittlichen Haushaltseinkommens zur Verfügung haben. 80 Prozent aller blau-gelben Haushalte fallen in die mittlere Kategorie, 10 Prozent in die niedrige und 10 Prozent in die hohe“, betont der Landesgeschäftsführer.

In NÖ lebt man zu 71 Prozent im Eigentum
„71 Prozent aller Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher leben im Eigentum – ein Prozent weniger als im Burgenland, aber deutlich vor dem Bundesschnitt in Höhe von 56 Prozent. Wohnungs- und Hauseigentum ist nicht nur Sicherheit und Vorsorge, sondern sorgt auch dafür, dass unsere Landsleute besonders wenig für Wohnen im Vergleich mit anderen Bundesländern ausgeben müssen. Im Schnitt gibt ein niederösterreichischer Haushalt 3.484 Euro für Wohnen pro Jahr aus – das ist ein Wohnkostenanteil von 15 Prozent am Einkommen. Ein österreichischer Haushalt muss im Durchschnitt 3.899 Euro bzw. 18 Prozent des Einkommens für Wohnen aufwenden – Schlusslicht ist Wien, hier sind es 25 Prozent. Für nur 4 Prozent unserer Landsleute nimmt der Wohnkostenanteil mehr als 40 Prozent des Einkommens in Anspruch – im Bundesschnitt sind das 7 Prozent, in Wien 13 Prozent aller Haushalte“, so Ebner.

1,3 Milliarden Euro für den Ausbau des Gesundheits- und Pflegebereichs in NÖ bis 2030
„Man lebt in Niederösterreich nicht nur sicher vor Armut und im Bundesländervergleich günstig, sondern auch gesichert durch ein enges soziales Netz. Es ist da, wenn man es braucht – als helfende Hand und unterstützender Partner in vielen Fragen. Ein Teil davon sind die 27 Landesklinikenstandorte oder die 50 Pflege-, Förder- und Betreuungszentren in Niederösterreich – sie sorgen für eine flächendeckende Versorgung. Mit dem blau-gelben Investitionspaket für den Gesundheits- und Pflegebereich investieren wir hier in den kommenden 10 Jahren 1,3 Milliarden Euro. Dabei fließen mehr als 900 Millionen Euro in den Ausbau mehrerer Kliniken und 360 Millionen Euro in den Ausbau der Betreuung im Pflegebereich. Damit wird auch künftig die sichere, moderne und regionale Gesundheits- und Pflegeversorgung garantiert“, so Sozialsprecher Anton Erber.