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Startschuss für "Landesstrategie Niederösterreich 2030" ist gefallen

Erarbeitung einer Zukunftsstrategie unter Einbeziehung aller Landsleute

In Niederösterreich wird eine Landesstrategie für 2030 und darüber hinaus erarbeitet. Der offizielle Startschuss für das Projekt ist am Dienstag gefallen, Ergebnisse sollen in etwa einem Jahr vorliegen. "Der Zeitpunkt für den Startschuss zu unserer neuen Landesstrategie 2030 könnte mit heute nicht passender gewählt sein", betont unsere Landeshauptfrau: "Nach einem Jahr enormer Herausforderungen, großer Unsicherheiten und Turbulenzen, haben wir die Corona-Krankheit weitestgehend zurückgedrängt, können und müssen wir uns wieder mehr den Anforderungen unserer Zeit und den zentralen Anliegen der Bürgerinnen und Bürger widmen."

Eingebunden in die Entwicklung der neuen Landesstrategie werden nationale und internationale Experten ebenso wie die Bevölkerung. Als "Dreh- und Angelpunkt" gelten fünf zentrale Fragestellungen, betonte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner:

  • Wovon leben wir morgen?
  • Wie leben wir morgen?
  • Worauf achten wir morgen?
  • Wer wollen wir morgen sein?
  • Wie organisieren wir uns morgen?

Diese Punkte beschäftigen sich mit dem Leben, der Achtsamkeit und der allgemeinen Organisation in der nahen Zukunft. Mikl-Leitner erwartet sich generell zentrale Antworten auf die Frage "wie und wohin soll sich das Bundesland Niederösterreich entwickeln" und einen "Leitfaden für die nächsten Jahre". Als aktuell fordernde Themenfelder bezeichnete sie neben Corona und dem dadurch notwendigen Wiederaufbau auch die Veränderungen in der Wirtschaft und in der Arbeitswelt sowie den Klimawandel.

Den Bereich Bürgerbeteiligung koordinieren wird Politikwissenschafter Peter Filzmaier. Geplant sind in dem Segment eine Haushaltsbefragung und eine auf Telefon- und Onlinebefragungen basierende repräsentative Studie. Speziell miteinbezogen werden auch die Zukunftswünsche der Schüler.