Zum Inhalt springen
| Arbeit Martin Eichtinger 

Zweitgrößter Beschäftigungsanstieg seit Beginn der 1990er Jahre

 

Im März 2019 gibt es positive Nachrichten vom niederösterreichischen Arbeitsmarkt. „Die Arbeitslosigkeit ist weiter gesunken und wir erwarten einen starken Beschäftigungsanstieg. Die aktuellen Arbeitsmarktdaten zeigen uns, dass die eingeschlagene Richtung bei unseren Arbeitsmarktprojekten stimmt. Durch die starke Auftragslage gibt es deutliche Personalaufstockungen in den Betrieben. So waren zuletzt mit 612.549 um 15.624 (oder 2,6 Prozent) mehr Personen in einem unselbstständigen Beschäftigungsverhältnis als im Vorjahr. Das ist nach Jänner 2018 der zweitgrößte Anstieg seit Beginn der 1990er Jahre“, so der für den niederösterreichischen Arbeitsmarkt zuständige Landesrat Martin Eichtinger und ergänzt: „Das letzte Jahr war ein überaus erfreuliches für uns. Wir halten Kurs und setzen unseren Schwerpunkt auf eine noch gezieltere Ausbildung von Fachkräften. Mit der größten NÖ Lehrlingsoffensive, die es jemals in Niederösterreich gab, haben wir einen wichtigen Meilenstein gesetzt. Wir investieren gemeinsam mit dem AMS NÖ und dem EU-Sozialfonds 46 Millionen Euro in die Zukunft unserer Jugend.“

Auch AMS NÖ-Chef Sven Hergovich freut sich über die positiven Zahlen: „In Niederösterreich waren Ende März 52.064 Personen bei den AMS-Geschäftsstellen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einem Minus von 7,2 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres. Der größte Rückgang der Arbeitslosigkeit konnte aufgrund der günstigen Witterung und sehr guten Auslastung der Betriebe in den Bauberufen (-25,4 Prozent), den Metall- und Elektroberufen (-13,4 Prozent), den Fremdenverkehrsberufen (-9,2 Prozent) sowie den Hilfsberufen (-5 Prozent) verzeichnet werden.“

„Im März 2019 können wir bei der Beschäftigung ein Plus verzeichnen. Nach den ersten Einschätzungen können wir mit ca. 625.000 unselbstständig Beschäftigten rechnen. Das sind 15.000 Personen mehr (+2,5 Prozent)“, erklärt Landesrat Martin Eichtinger.

„Der aktuelle Rückgang ist stärker als der Bundestrend mit einem Minus von 5,4 Prozent. Das liegt vor allem an der anhaltend guten Baukonjunktur. Hier konnte die Arbeitslosigkeit in NÖ um 25,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesenkt werden. Aber auch im Tourismus ist in NÖ die Arbeitslosigkeit, anders als in Gesamtösterreich, mit -9,2 Prozent stärker rückläufig. Ein erfreuliches Minus gibt es auch bei den Jugendlichen um 16,7 Prozent, bei langzeitarbeitslosen Personen um 17 Prozent und bei älteren Arbeitslosen um 0,6 Prozent“, analysiert AMS-Chef Sven Hergovich.