„Der überforderte Gesundheitsstadtrat Hacker führt seine engstirnige Blockadepolitik munter fort und streicht Wiener Spitälern jetzt weitere Zahlungen, wenn sie niederösterreichische Landsleute behandeln. In Niederösterreich machen wir keinen Unterschied zwischen Patientinnen und Patienten aus ganz Österreich. Ein Beispiel dafür ist MedAustron in Wiener Neustadt, dessen Betrieb ausschließlich vom Land Niederösterreich finanziert wird. Wer Hilfe benötigt, bekommt sie dort auch – von diesem Credo sollte sich Herr Hacker eine Scheibe abschneiden und endlich zur Vernunft zurückkehren. Egal, mit welchen Winkelzügen es der Herr Stadtrat probiert – schlussendlich bricht Wien weiterhin bestehende Verträge. Während Niederösterreich auch Wienerinnen und Wiener mit Spitzentechnologie versorgt, wurde beispielsweise ein 55-jähriger Niederösterreicher nach jahrelanger Chemotherapie plötzlich vor die Spitalstür des AKH gesetzt. Erst der mediale Druck hat Herrn Hacker in diesem Fall zum Einlenken gebracht – das sollte er in der aktuellen Debatte generell tun“, so VPNÖ-Landesgeschäftsführer LAbg. Matthias Zauner in Bezug auf einen im Dezember bekanntgewordenen Krebspatienten, der im Wiener AKH abgewiesen wurde.
MedAustron ist eines der international führenden Krebsbehandlungs- und Forschungszentren und auf die Ionentherapie spezialisiert. Jährlich werden derzeit rund 550 Krebspatientinnen und Krebspatienten behandelt, rund 20 Prozent davon sind Kinder. Mit dieser hochinnovativen Therapieform eröffnet es neue Chancen für Betroffene. MedAustron-Vorstandsvorsitzender Klaus Schneeberger betont: „Während andernorts über Zuständigkeiten diskutiert wird, handeln wir: MedAustron ist seit zehn Jahren eine nationale Einrichtung für alle Patientinnen und Patienten. Fast jeder vierte kommt aus Wien – und wir behandeln ohne Einschränkungen. Niederösterreich finanziert den Betrieb und trägt das volle wirtschaftliche Risiko. Denn für uns gilt: Gesundheit ist keine Frage der Postleitzahl.“
„In den vergangenen Wochen haben wir klargemacht, dass wir das herzlose Verhalten des Herrn Stadtrats aus Wien nicht länger tolerieren, sondern aktiv dagegenhalten. In zahlreichen Verteilaktionen im ganzen Bezirk haben wir aktiv den Schulterschluss mit allen Gastpatientinnen und Gastpatienten geschafft und uns für ihre Gleichbehandlung eingesetzt. Viele von ihnen pendeln täglich nach Wien und tragen wesentlich zum Wohlstand der Stadt bei. Wer sie trotz bestehender Verträge als Patienten zweiter Klasse behandelt und ausfällig als ‚Schnorrer‘ abkanzelt, hat in dieser Debatte jedes Augenmaß verloren. Gesundheit kennt keine Landesgrenzen, Herr Hacker“, so VPNÖ-Gesundheitssprecher LAbg. Franz Dinhobl abschließend.